Die Milliardenverluste der PKV-Kunden – wie sie entstehen und warum viele Alternativen unsichtbar bleiben

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Die Milliardenverluste der PKV-Kunden - wie sie entstehen und warum viele Alternativen unsichtbar bleiben

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

im letzten PKV-Tipp (PKV-Tipp 4/2026) haben wir aufgezeigt, dass viele PKV-Versicherte jährlich etliche Milliarden Euro zu viel bezahlen – allein aufgrund falsch gewählter oder veralteter Tarife.

Viele Rückmeldungen haben gezeigt, dass Leserinnen und Leser sehr überrascht waren, wie groß dieses Einsparpotenzial tatsächlich ist. Manche konnten kaum glauben, dass solche Beiträge im System „verschwinden”, ohne dass man es bemerkt. Genau deshalb komme ich in diesem

PKV-Tipp erneut noch einmal darauf zurück- weil es wichtig ist zu verstehen, warum diese Summen überhaupt entstehen können und weshalb sie für viele unsichtbar bleiben….

Unser heutiger PKV-Tipp weist nochmals auf die Punkte hin, warum dieses Milliardenpotenzial entsteht und welche systemischen Mechanismen dafür verantwortlich sind.

Warum sich private, gesetzliche und betrieblicheKrankenversicherung 2026 sinnvoll ergänzen

1. Strukturelles Grundproblem

Versicherer haben keinen wirtschaftlichen Anreiz, auf günstigere, aber gleichwertige Alternativen hinzuweisen. Dadurch entsteht eine strukturelle lntransparenz, die für viele Kunden teuer wird.

2. Funktionsweise der Tarifwelten

Viele Tarife werden von den Versicherungen nicht aktiv kommuniziert, obwohl sie weiter existieren und oft besonders stabile Beiträge bieten. Versicherte sehen häufig nur einen kleinen Ausschnitt der tatsächlich verfügbaren Tarifwelt.

3. Unvollständige Alternativangebote

Alternative Angebote enthalten oft höhere Selbstbehalte oder kleine Leistungsunterschiede, die auf den ersten Blick gut aussehen, sich aber nicht wirklich entscheidend auswirken. Dadurch entsteht der Eindruck, dass kaum echte Einsparmöglichkeiten existieren – obwohl sie tatsächlich vorhanden sind, in vielen nicht gezeigten Tarifen.

4. Das qualifizierte Auskunftsverlangen - Ihr gutes Recht!

Erst ein formales Auskunftsverfahren nach § 204 VVG zwingt Versicherer, alle relevanten gleichartigen oder leistungsniedrigeren Tarife vollständig offenzulegen. Häufig ist das der einzige Weg zur echten Transparenz. Hier ist der Versicherungsmakler und Berater mit hoher Fachkompetenz gefragt.

Fazit

Die Milliardenverluste für den PKV-Versicherten entstehen aus dem System selbst. Wer lediglich die Standardinformationen vom Versicherer erhält und sich damit zufrieden gibt, verschenkt meist ein erhebliches Einsparpotenzial. Mit einem qualifizierten Auskunftsverlangen lassen sich dagegen alle relevanten Tarife prüfen – oft mit sehr deutlichen und hohen monatlichen Einsparungen!

Mit besten Grüßen Ihr Wolfgang Schmidt

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